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		<title>Mein MacBook: Ein Fehlkauf?</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 22:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<category><![CDATA[Mac Mini]]></category>
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		<description><![CDATA[Selbstverständlich war der Wechsel zum Mac nicht falsch. Ganz im Gegenteil. Ich komme ganz hervorragend mit dem Betriebssystem zurecht. Wie sich aber nun im Nachhinnein und nach über einen Jahr Zusammenarbeit mit dem Mac herausstellt, war die Wahl eines MacBooks &#8230; <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=283">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstverständlich war der Wechsel zum Mac nicht falsch. Ganz im Gegenteil. Ich komme ganz hervorragend mit dem Betriebssystem zurecht. Wie sich aber nun im Nachhinnein und nach über einen Jahr Zusammenarbeit mit dem Mac herausstellt, war die Wahl eines MacBooks nicht ideal.</p>
<p>Das lag daran, dass zum Zeitpunkt des Kaufs in unserem Haushalt noch nicht abzusehen war, ob ich auf lange Sicht einen dauerhaften Computerarbeitsplatz in unserer Wohnung haben würde. Deshalb der Entschluss ein Notebook zu kaufen.</p>
<p>Das iPad war zum Zeitpunkt des Kaufs meines MacBooks zwar kurz vor seiner Markteinführung, aber ich war mir noch nicht wirklich sicher, dass es ein Gerät sein würde, dass ich mir tatsächlich anschaffen würde. Auch deshalb der Entschluss ein Notebook zu kaufen, da man damit doch auch prima auf dem Sofa sitzen und arbeiten oder einfach nur im Internet surfen kann.</p>
<p>Das ist sicherlich auch so weit richtig, doch: wie oft habe ich es dann wirklich getan, das MacBook mit auf&#8217;s Sofa zu nehmen? Nicht wirklich oft.</p>
<p>Woran lag&#8217;s?</p>
<p>Gleich vorweg: Nicht an der Akkuleistung. Die ist phänomenal. Ich habe noch nie mit einem Notebook so lange und ausgiebig nur mir Akkustrom arbeiten können. Keine Performanceeinbußen, nur vermehrte Flash-Nutzung saugt stärker am Akku. Und seien wir ehrlich. Im Halb-Sitzen längere Texte zu verfassen ist nicht so angenehm. Da sitz ich doch lieber auf einem Stuhl. Im September 2010 kaufte ich mir dann ein iPad. Der endgültige Todesstoß für das MacBook auf dem Sofa. Warum sollte ich es noch abstöpseln und zum Sofa tragen, wenn das iPad jederzeit griffbereit und sofort zur Verfügung steht?</p>
<p>Also: Das MacBook steht inzwischen nahezu immer auf dem Schreibtisch. Seit Februar 2011 nutze ich es nun auch noch mit einem 21-Zoll-Monitor, externer Tastatur und Maus. Und das war der Moment, wo ich mir dachte: es hätte kein MacBook sein müssen. Ein Mac Mini hätte es genauso gut getan. Der wäre in der Anschaffung sogar noch günstiger gewesen. Inklusive Tastatur, Maus und Monitor wäre ich wahrscheinlich noch unter dem Preis des MacBooks geblieben oder knapp dran gekommen.</p>
<p>Was soll&#8217;s: Wollte, könnte, hätte &#8230; Ganz schön viel Konjunktiv in diesem Text. Ich bin trotzdem mit dem MacBook sehr zufrieden. Und beim nächsten Mac &#8211; und der kommt bestimmt irgendwann &#8211; weiß ich ja, worauf ich zu achten habe.</p>
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		<title>Mac App Store</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 21:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist er also da: der Mac App Store. Der erste Eindruck ist sehr gut. Das Angebot ist mit gut 1.000 Anwendungen noch nicht so groß, aber dafür ist es bisher recht hochwertig. Und auf die kostenlosen Furz-Anwendungen kann man &#8230; <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=277">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist er also da: der Mac App Store. Der erste Eindruck ist sehr gut. Das Angebot ist mit gut 1.000 Anwendungen noch nicht so groß, aber dafür ist es bisher recht hochwertig. Und auf die kostenlosen Furz-Anwendungen kann man auch gerne verzichten. Auch preislich zeigen sich sehr angenehme Tendenzen. Apple-eigene Software wie z. B. Aperture sind weitaus günstiger zu bekommen als die Box-Versionen. Auch die iWorks-Programme sind für gerade einmal 16 Euro zu haben. Hier hätte ich beinahe gleich zugeschlagen. Anscheinend steht jedoch eine neue iWorks-Version kurz bevor. Da warte ich lieber noch ein wenig. Hervorzuheben ist außerm, dass man einzelne iLife-Artikel bekommen kann. Da werde ich wohl iPhoto ein Update gönnen. Kostet nur 12 Euro. Gezahlt wird ja wie gewohnt mit der Apple-ID und der dort hinterlegten Zahlweise. Damit lassen sich auch iTunes-Wertkarten nutzen und da kann man ja des öfteren schöne Rabatte bekommen. Und auch wenn Apple sich hiermit eine weitere sicher lukrative Einnahmequelle geschaffen hat, so bietet der Mac App Store doch vor allem eins: eine zentrale Anlaufstelle für Programme auf dem Mac. Klar, man kann auch einfach in Google suchen und kommt damit auch meist schnell zum Ziel. Aber in dem neuen Store hat man alles unter einem Dach. Inklusive Updates.</p>
<p>Ich denke das wird super.</p>
<p>Edit 09.01.2011:</p>
<p>Die ersten Installationen waren erfolgreich. Zuerst handelte es sich um Programme, die sich noch nicht auf meinem Mac befanden. Das lief problemlos. Das Upgrade auf iPhoto 11 (<a href="http://itunes.apple.com/de/app/iphoto/id408981381?mt=12" target="_blank">App Store-Link</a>) machte dann etwas Zicken. Wahrscheinlich, da ich ja iPhoto 09 bereits installiert hatte. Laut App Store sollte man das Upgrade einfach drüberinstallieren können. Der Download funktionierte auch einwandfrei, bei der Installation ging dann allerdings nichts mehr. Also startete ich das Mac Book neu, lud alles noch einmal runter und diesmal wurde auch die Installation beendet. Allerdings ließ sich iPhoto danach nicht starten. Also wollte ich die App einfach deinstallieren und zog sie auf den Papierkorb. Danach war allerdings iPhoto immer noch im Programme-Ordner vorhanden. Ein weitere Klick darauf startete dann ohne weitere Probleme iPhoto 11. Die bisherige Datenbank wurde anstandslos migriert.</p>
<p>Vorbildlich von Apple ist, dass man nicht die ganze <a href="http://www.apple.com/de/ilife/" target="_blank">iLife-Suite</a> kaufen muss. Schließlich hatte ich Garage Band und iWeb recht schnell von meinem Mac Book deinstalliert, da ich sie überhaupt nicht brauche. Auch iDVD und iMovie habe ich bisher erst je einmal wirklich in einem annehmbaren Umfang genutzt. Ein Upgrade benötige ich definitiv nicht. Aber iPhoto ist eine wirklich tolle &#8211; meinen Ansprüchen absolut genügende &#8211; Fotoverwaltung. Das Upgrade für dieses eine Programm reicht mir völlig.</p>
<p>Der Mac App Store kann einen ja wirklich zu unnötigen Geldausgaben verleiten. Natürlich ist es toll, dass <a href="http://www.apple.com/de/aperture/" target="_blank">Aperture</a> im App Store für 62,99 Euro (<a href="http://itunes.apple.com/de/app/aperture/id408981426?mt=12" target="_blank">App Store-Link</a>) statt für 199,00 Euro in der Box-Version verfügbar ist. Ich hätte beinahe zugeschlagen, besann mich dann aber. Schließlich ist iPhoto für mich absolut ausreichend. 50 Euro gespart!</p>
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		<title>Am richtigen Platz</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 13:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[2. Gen.]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlüsse]]></category>
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		<category><![CDATA[HDMI]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit ich mit meiner Frau zusammengezogen bin, hatten wir in unseren ersten beiden Wohnung &#8211; allein wegen der geringen Anzahl der Räume &#8211; den Fernseher im Wohnzimmer stehen. Mit Wohnung drei und vier &#8211; und der größeren Anzahl an Räumen &#8230; <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=255">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich mit meiner Frau zusammengezogen bin, hatten wir in unseren ersten beiden Wohnung &#8211; allein wegen der geringen Anzahl der Räume &#8211; den Fernseher im Wohnzimmer stehen. Mit Wohnung drei und vier &#8211; und der größeren Anzahl an Räumen &#8211; wurde der Fernseher aus dem Wohnzimmer entfernt. Zugegeben: schön waren diese Röhrenfernseher nun wirklich nicht und sie nahmen dazu auch noch ziemlich viel Platz weg. Zuletzt stand der Fernseher im Arbeitszimmer. Das ist natürlich nicht immer praktisch, da im Arbeitszimmer nun mal auch gearbeitet wird und dann gleichzeitiges fernsehen eher kontraproduktiv ist.</p>
<p><a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/Foto.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-256" title="MM-Zentrale WZ" src="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/Foto-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Seit gestern nun steht der Fernseher &#8211; inzwischen natürlich ein Flachbildgerät &#8211; wieder mit seinem ganzen zugehörigen Equipment im Wohnzimmer. Und er passt sogar in ein Billy-Regal, das ja gar nicht so tief ist. Alles also wieder an dem Platz, wo es hingehört. Ich bin sehr zufrieden.</p>
<p>Und wundern Sie sich nicht: HP stellt keine Fernseher her. Es handelt sich bei unserem Gerät um einen handelsüblichen Computermonitor, denn als ich vor einem Jahr nach einem Flachbildfernseher Ausschau hielt, hatten die Fernsehgeräte meist ziemlich viele Features, die ich gar nicht benötige. So kann ich auf die diversen eingebauten Tuner (DVB-T und/oder -S) und auf Videotext und ähnliches bestens verzichten und entschied mich statt des konventionellen Fernsehgeräts einen gleich großen Full-HD-Monitor zu kaufen. Das war dann der HP-Monitor.</p>
<p>Ein Nachteil hat sich nun leider herausgestellt: Die Anzahl der Anschlüsse. Er verfügt über je einen DVI-, HDMI- und VGA-Anschluss. Zur Zeit des Kaufs hatte ich auch nur ein HDMI-Gerät (den Media-Receiver) und manchmal das MacBook über DVI angeschlossen. Nun kamen aber im Laufe des Jahres ein HDMI-DVD-Player und das Apple TV dazu, so dass sich drei Geräte um einen HDMI-Anschluss kabbeln.</p>
<p><a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/vivanco.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-261" title="vivanco" src="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/vivanco.jpg" alt="" width="160" height="88" /></a>Abhilfe schaffte der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001D635YS?ie=UTF8&amp;tag=httpwwwmart0a-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001D635YS">Vivanco HDMI Umschalter</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwmart0a-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B001D635YS" border="0" alt="" width="1" height="1" /> (Affiliate-Link), mit dem man bis zu drei HDMI-Geräte an ein Gerät anschließen kann. Welches Gerät angezeigt werden soll, kann man mit einem Druckknopf und einer kleinen Leuchtanzeige anwählen. Bei manchen Geräten erkennt der Umschalter, dass es eingeschaltet wurde und stellt sich automatisch um. Leider funktioniert das nur bei meinem Media-Receiver und dem DVD-Player, aber leider nicht beim Einschalten des Apple-TVs. Das ist zwar schade, aber auch nicht so schlimm, da ich nun nicht alle fünf Minuten das Gerät wechsle.</p>
<p>Außerdem muss ich bei Verwendung des Apple TV die Lautstärke ja immer noch am Fernseher oder den Boxen einstellen, da dies leider immer noch nicht über Apple TV selbst möglich ist. Ich hoffe hier immer noch sehnsüchtig auf ein Update.</p>
<p>Oder ich muss mir doch noch einen richtige Fernseher kaufen, hätte damit aber eine weitere Fernbedienung und könnte auch nur über die eingebauten Lautsprecher des Fernsehers hören und nicht über meine schönen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002JWSMCA?ie=UTF8&amp;tag=httpwwwmart0a-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002JWSMCA">Logitech-Boxen (Z323, 2.1 Lautsprechersystem, 30 W)</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwmart0a-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B002JWSMCA" border="0" alt="" width="1" height="1" /> (Affiliate-Link).</p>
<p>Es ist so praktikabel wie es ist &#8211; bietet aber noch Verbesserungsmöglichkeiten und Gründe für weitere Investitionen.</p>
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		<title>AppleTV 2. Gen &#8211; Aus- und Anpacken</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 18:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[AppleTV]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern kam mein AppleTV 2 an. Die Verpackung ließ schon erahnen, dass das Gerät um einiges kleiner ist, als sein Vorgänger. Platz ist in der Verpackung aber trotzdem noch gewesen, so dass Apple ruhig ein HDMI-Kabel hätte mit beilegen können. &#8230; <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=245">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/atv-inhalt1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-247" title="atv-inhalt" src="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/atv-inhalt1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Gestern kam mein AppleTV 2 an. Die Verpackung ließ schon erahnen, dass das Gerät um einiges kleiner ist, als sein Vorgänger. Platz ist in der Verpackung aber trotzdem noch gewesen, so dass Apple ruhig ein HDMI-Kabel hätte mit beilegen können. Das dürfte den Preis nicht massiv in die Höhe treiben. Andererseits hat es den Vorteil, dass man  selbst entscheiden kann, welche Kabellänge man benötigt. Ich weiß nur, dass bei fast allen Monitoren, die ich bisher in Betrieb genommen habe, dass beigefügte oder fest installierte Kabel zu kurz war und man entweder ein neues oder eine Verlängerung kaufen musste.</p>
<p><a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/atv-anschlüsse.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-248" title="atv-anschlüsse" src="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/atv-anschlüsse-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Über die sonstigen Anschlüsse konnte man sich ja vorher auf der Apple-Produktseite informieren. So wird der Ton über das HDMI-Kabel an den Fernseher übertragen. Wessen Monitor keine Anschlussmöglich-keiten für externe Boxen hat oder wer lieber seine eigene Anlage oder Aktivboxen anschließen will, kann dies über den optischen Audioanschluss tun. Sicher, da ist nicht viel Platz auf der Rückseite des Geräts, aber ich hätte es nett von Apple gefunden, wenn man die Möglichkeit bekäme auch unproblematisch über Klinke oder Cinch den Ton zu übertragen. Ich habe mich für einen Digitalwandler entschieden. Dazu demnächst mehr.</p>
<p><a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/atv-groesse.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-249" title="atv-groesse" src="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/atv-groesse-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Das Gerät passt locker in eine Hand, hat aber trotz seiner Größe ein angenehmes Gewicht und wirkt hochwertig verarbeitet, wie man es bei Apple-Produkten erwartet. Nur ein Stecknadelkopfgroßes weißes Lämpchen zeigt die Bereitschaft des Geräts an. Die Installation ist in wenigen Minuten erledigt: HDMI-Verbindung zum Fernseher, Stromkabel anschließen, eventuelle den Ton separat oder das Netzwerk über Ethernet anschließen &#8211; das war&#8217;s. Und schon wird man mit einem Willkommens-Bildschirm begrüßt. Die Grundkonfiguration ist einfach, Schritt für Schritt. Etwas mühsam ist die Eingabe des WPA-Kennworts und der Apple-/iTunes-ID mit der schicken, sehr flachen Fernbedienung. Da man dies aber nur zu Beginn einmal machen muss, lässt sich darüber hinwegsehen.</p>
<p><a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/atv-multi.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-250" title="atv-multi" src="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/atv-multi-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>In kürzester Zeit ist alles eingerichtet. Die Menüs sind klar strukturiert und selbsterklärend. Wenn man wirklich häufiger Text eingeben muss, um z.B. Filme zu suchen, empfiehlt sich die Apple-eigene App Remote zu nutzen (<a href="http://itunes.apple.com/de/app/remote/id284417350?mt=8&amp;uo=4" target="_blank">iTunes- Link</a>, Universal-App), da man hiermit über die gewohnte virtuelle Tastatur auf dem iPhone/iPad tippen kann. Zudem ist die Navigation durch größere Mediatheken hiermit wesentlich angenehmer.</p>
<p>Hier nun in Stichworten meine ersten Erfahrungen mit dem AppleTV:</p>
<p>+ Das Streamen klappt in meinem Netzwerk einwandfrei und ist schnell. Selbst bei langen Filmen, kann man ohne große Verzögerung von einem Kapitel zum nächsten springen.</p>
<p>+ Das Filmangebot ist gut und nett zu durchforsten.</p>
<p>- Hoffentlich wird es eine kostengünstige Lösung für TV-Serien geben. Auch die Filme könnten gerne noch etwas günstiger sein.</p>
<p><a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/atv-remote.tiff"><img class="alignright size-full wp-image-252" title="atv-remote" src="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/atv-remote.tiff" alt="" /></a>- Warum hat die Fernbedienung zwei Schaltflächen, die mit Lauter und Leiser betitelt sind, wenn damit nicht über AppleTV die Lautstärke reguliert werden kann. Laut Handbuch soll man die Lautstärke am Fernseher oder an der Anlage regulieren. Dumm nur, wenn man hierfür keine eigene Fernbedienung hat.</p>
<p>- iTunes LP und und iTunes Extra sind nicht auf dem AppleTV 2 verfügbar. Bei einer gerippten DVD mit mehreren Tonspuren, fand ich keine Option eine der weiteren Tonspuren auszuwählen.</p>
<p>- Eigentlich sollten alle Dateiformate (hier vor allem von Filmen) abgespielt werden, die auch in iTunes abgespielt werden können. Die in meiner Mediathek verfügbaren MOV-Dateien werden allerdings von AppleTV nicht gefunden. Ein befriedigende Lösung habe ich noch nicht gefunden. Vielleicht liegt es daran, dass es konvertierte AVI-Dateien sind, mit denen AppleTV Schwierigkeiten hat. Vorerst bleibt nur das erneute Konvertieren ins m4V-Format.</p>
<p>- Warum gibt eine keine Möglichkeit das Videobild wie vom Mac oder iPhone/iPad mit einem Klick zu skalieren.</p>
<p>Es gibt noch ein paar offene Baustellen und ich hoffe, dass Apple hier kurzfristig nachbessert. Dann mach AppleTV richtig Spaß.</p>
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		<title>Warum AppleTV?</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 19:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[AppleTV]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin eigentlich kein Early Adopter. Davon zeugt eigentlich schon mein geringer Verschleiß an Computern in den letzten eineinhalb Jahrzehnten. Ich schau mir die Entwicklungen eigentlich lieber erstmal an und entscheide dann bei Zeiten, ob ich das Geld ausgeben möchte. &#8230; <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=242">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eigentlich kein Early Adopter. Davon zeugt eigentlich schon mein geringer Verschleiß an Computern in den letzten eineinhalb Jahrzehnten. Ich schau mir die Entwicklungen eigentlich lieber erstmal an und entscheide dann bei Zeiten, ob ich das Geld ausgeben möchte. Beim iPad hab ich mit immerhin über ein halbes Jahr Zeit gelassen &#8230;</p>
<p>Seit ich mich mit den Produkten der Firma Apple auseinandersetze, hat mich Steve Jobs Hobby AppleTV immer sehr interessiert. Denn eigentlich bin ich schon lange auf der Such nach einem Medienserver, mit dem es auf einfache Art und Weise möglich ist, vor allem Film-Inhalte auf meinen normalen Fernseher anzuzeigen. Dabei möchte ich aber nicht ein Gerät immer wieder durch die Gegend tragen. Ich möchte also weder das Notebook immer wieder zum Fernseher schleppen müssen, noch den Medienreceiver immer wieder an den Rechner anschließen müssen, um ihn mit Daten zu füttern. Leider sind die meisten Medienreceiver nun einmal aber netzwerkseitig meist nur mit einem LAN-Anschluss angeschlossen. Gut: Das Problem hätte ich z.B. über eine dLAN-Verbindung überbrücken können. Passabler wäre aber eine WLAN-Verbindung. Die ist aber eher selten eingebaut und wenn dann ziemlich teuer!</p>
<p>AppleTV erschien mir hier immer als eine gute Lösung: Ich schieb die Daten per iTunes auf das Gerät und kann diese dann am Fernseher anschauen. Was mich nach ausgiebiger Recherche abgeschreckt hat, war zum einen der relativ hohe Preis pro MB bzw. GB: Da sind andere Mediareceiver weitaus günstiger mit mehr Speicher. Zum anderen las ich halt immer wieder Berichte, dass die Hardware des AppleTV nicht mehr die aktuellste sei. Tatsächlich war AppleTV seit Jahren nicht mehr verbessert worden und die Performance hakte deshalb immer wieder.</p>
<p>Deshalb fand ich es umso interessanter, dass Steve Jobs beim Musik-Event am 01. September 2010 tatsächlich ein überarbeitetes AppleTV vorstellte. Gerüchteweise hieß es ja schon im Vorfeld, es werde ein neues AppleTV für günstige 99 Dollar angeboten werden. Und so war es dann auch tatsächlich. Erst war ich ein wenig überrascht, dass es sich um eine reine Streaming-Lösung handeln soll. Dann wiederum fand ich die Entscheidung auch für meine Zwecke schlüssig. Denn sowohl beim iPhone als auch beim iPad kommt es immer wieder vor, dass einem genau das Lied, das Foto oder die App fehlt, die man auf Grund des begrenzten Speicherplatzes nicht hat überspielen können. Beim AppleTV wird das nicht so sein. Es wird alles abgespielt, was sich in meiner iTunes-Mediathek befindet. Und fertig! Okay, der Rechner muss die ganze Zeit an sein. Aber das ist er bei mir eigentlich eh immer. Und wenn er mal im Standby ist, dann wird er halt aufgeweckt!</p>
<p>So gesehen, hab ich mich dann doch schon ziemlich lange mit den Pros und Contras des AppleTVs auseinandergesetzt und brauchte nur noch die Bestätigung, dass es preislich tatsächlich im Rahmen bleibt. Und so wurde ich beim AppleTV zu einem Early Adopter mit kurzem Vorlauf, denn die Bestellung habe ich schon unmittelbar nach der Keynote am 01. September aufgegeben. Zum ersten Mal direkt in Apples Onlinestore. Und da habe ich gestern die Versandbestätigung bekommen. Voraussichtlich am 04. Oktober soll das Gerät da sein. Vielleicht schafft TNT es ja doch noch am Wochenende.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Computer-Evolution &#8211; Think different</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 19:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lesen Sie hier den ersten Teil: Die Commodore-Jahre Lesen Sie hier Teil 2: Die Windows-Jahre Dafür dass ich mich während der vergangenen 15 Jahre immer sehr intensiv mit Computern auseinandergesetzt habe, war mein Verschleiß an Rechner eher gering. Gerade einmal &#8230; <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=238">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lesen Sie hier den ersten Teil: <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=202" target="_blank">Die Commodore-Jahre<br />
</a>Lesen Sie hier Teil 2: <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=219" target="_blank">Die Windows-Jahre</a></p>
<p>Dafür dass ich mich während der vergangenen 15 Jahre immer sehr intensiv mit Computern auseinandergesetzt habe, war mein Verschleiß an Rechner eher gering. Gerade einmal zwei Desktop-Computer konnte ich mein eigen nennen. Da ist nicht wirklich viel und lag wohl zum großen Teil daran, dass ich frühzeitig das Interesse am spielen am Computer verloren habe und so nicht immer zusehen musste, dass die Hardware High-End war, damit die aktuellen Spiele darauf liefen. Hatte auch sein Gutes: Insgesamt war das Hobby finanziell recht überschaubar.</p>
<p>Anfang 2009 sollte es dann aber doch ein neuer Rechner sein und so legte ich mir mein erstes eigenes Notebook zu. Die Wahl fiel auf ein Mittelklassemodell von Compaq. Als Betriebssystem kam hier zuerst das sagenhaft schlechte Windows Vista zum Einsatz. Da aber Windows 7 vor der Tür stand, konnte man hier auf Besserung hoffen. Ebendieses Windows 7 bestellte ich mir zum Verkaufsstart und war (und bin) damit eigentlich sehr zufrieden. Es ist sicherlich die beste Windows-Version seit Windows XP.</p>
<p>Im Juni 2009 lief dann auch mein Handyvertrag ab. Seit über zehn Jahren war ich E-Plus-Kunde. Die letzte Vertragsverlängerung 2007 war aber eher weniger zufriedenstellend verlaufen, so dass ich vorsichtshalber gleich nach der Verlängerung den Vertrag kündigte, um mir im Sommer 2009 alle Optionen bezüglich neuem Handy und Provider offen zu halten. So war es ein schöner Zufall, dass wenige Wochen vor meinem Vertragsende bei E-Plus das iPhone 3GS auf den Markt kam. E-Plus versuchte zwar noch mich mit einem Samsung Smartphone zu ködern. Ich testete dies auch ausgiebig und war zu der Überzeugung, dass es nicht ansatzweise an das iPhone heranreichte. So wurde ich am Erstverkaufstag des iPhone 3GS Apple- und T-Mobile-Kunde. Eine neue Handynummer fand ich nicht ganz verkehrt und der von mir gewählte Tarif war nun auch niccht viel teurer als vorher bei E-Plus, auch wenn der Datentarif bei E-Plus mehr Inklusiv-MB zur Verfügung stellte, kam und komme ich doch mit den 200 MB meines Complete 60-Tarifs immer noch bestens aus. Mein Verzicht auf Streaming Video und Audio ist da sicherlich sehr hilfreich.</p>
<p>Da ich mich natürlich nun sehr viel mit dem iPhone beschäftigte, fanden einige iPhone-spezifische Blogs den Weg in meinen Feedreader und so bin ich was Aktuelles aus der iPhone-Szene angeht immer recht gut informiert. Diese Blogs beschäftigen sich aber eben auch mit anderen Apple-Produkten, so dass ich auch immer wieder Informationen über den Mac und Mac OS erhielt. Ich trieb mich nun immer wieder auf der Apple-Homepage herum. Wenn ich in den Saturn ging, blieb ich immer wieder in der Apple-Ecke hängen und die Eröffnung des Gravis-Stores in der Ernst-August-Galerie tat ihr übriges. So folge recht kurzfristig, der Kauf eines MacBooks um Ostern 2010.</p>
<p>An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich viele Jahre der Meinung war, dass der Mac kein Rechner für mich sein könnte. Meiner Meinung nach würde ich mir auch kein Auto zulegen, mit dem ich nur auf 50% der Straßen fahren könnte. Sicherlich war es auch vor einigen Jahren noch so, dass es oftmals nicht so einfach war passende Software für den Mac zu bekommen (im Spielebereich ist das wohl immer noch so, aber der Mac ist auch eigentlich kein Spielecomputer). Das Internet und damit verbundene neue und schnellere Vertriebeswege sorgten aber in den letzten Jahren dafür, dass Verfügbarkeit sehr guter Applikationen für den Mac stetig wuchs. Was ich allerdings seit ich selber damit arbeite merke ist, dass es weitaus mehr kostenlose oder Open-Source-Software für Windows als für den Mac gibt. Das war natürlich schon eine Umstellung, da ich es unter Windows gewohnt war, die allermeiste Software frei verfügbar im Internet zu finden. Da die Preise aber für Gewöhnlich überschaubar sind, bin ich gerne bereit gute Programmierarbeit auch auf diesem Wege zu würdigen.</p>
<p>Ein bisschen war es schon eine Umstellung von Windows zu Mac OS X, aber an die Eigenheiten des ansonsten sehr stabilen und leicht zu bedienenden Betriebssystems habe ich mich schnell gewöhnt. Äußerst angetan bin ich beim MacBook vor allem von der Akkulaufzeit. Mit meinem eigenen und auch allen mir bis dato zur Verfügung gestandenen Windows-Notebooks war es nie ein wirklicher Spaß stromunabhängig zu arbeiten. Entweder die Leistung des Notebooks ging dermaßen in die Knie, dass an ein flüssiges Arbeiten nicht zu denken war oder man drehte die Leistung auf und der Akku war nach 80 bis 90 Minuten leer und man musste wieder an die Strippe. Das ist nun beim MacBook ganz anders. Ich habe noch nie soviel kabellos gearbeitet wie mit diesem Rechner. Wenn ich nicht gerade ausschließlich Flash nutze, Bluetooth ausschalt und die Bildschirmhelligkeit ein wenig herunterdrehe, komm ich locker vier bis fünf Stunden mit einer Batterieladung aus. Das ist wirklich super. Alles in allem habe ich den Schritt zum Mac nicht bereut.</p>
<p>Um die Apple-Familie zu vervollständigen kam dann Anfang September 2010 das iPad dazu. Ich entschied mich für die 16 GB WiFi-only Variante, da ich vorerst nicht vorhabe, dass iPad großartig außerhalb unserer vier Wände und somit außerhalb des eigenen WLANs einzusetzen. Auch hier bin ich von der Performance bisher sehr angetan. Da iPad ist schnell, hat ein tolles Display und auf ebendem machen viele Spiele richtig Spaß!</p>
<p>So ganz vollständig ist die Apple-Familie allerdings nicht nicht: Nach der letzten Keynote habe ich noch am selben Abend Apple TV bestellt, welches mich schon vorher gereizt hat, mir aber zu teuer war. Das müsste dann ja diesen Monat noch kommen. Ich bin bespannt &#8230;</p>
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		<title>Computer-Evolution &#8211; Die Windows-Jahre</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 21:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Commodore-Computer-Begeisterung wärte ungefähr bis ich 18 Jahre alt war, dann übernahmen andere Freizeitmöglichkeiten die Oberhand und auch wenn mir die Computer der Mitschüler bei der Erstellung der Abi-Zeitungen gezeigt hatten, was inzwischen mit Computern möglich war, so war mir &#8230; <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=219">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=202" target="_blank">Commodore-Computer</a>-Begeisterung wärte ungefähr bis ich 18 Jahre alt war, dann übernahmen andere Freizeitmöglichkeiten die Oberhand und auch wenn mir die Computer der Mitschüler bei der Erstellung der Abi-Zeitungen gezeigt hatten, was inzwischen mit Computern möglich war, so war mir mein Geld doch eine Zeitlang zu schade, um es für EDV auf den Kopp zu hauen. Während meines Zivildienstes war ich Schriftführer eines katholischen Jugendverbandes auf Dekanatsebene und musste regelmäßig Protokolle und Einladungen verfassen. Da ich mir eben keinen neuen Computer kaufen wollte und ich für meinen alten Commodore keinen Drucker hatte, erstellte ich diese Dokumente in meiner Zivi-Dienstwohnung auf einer Triumph-Adler Gabriele 600-Schreibmaschine und mit einem Schnippelbuch. Manchmal nutze ich den PC unserer Pastoralreferentin. Das müsste ein 386er gewesen sein. Ein CD-ROM-Laufwerk hatte der noch nicht, dafür aber ein Laufwerk mit der Kennzeichnung B: für 5,25-Zoll-Disketten. Betriebssystem war Microsofts Windows 3.1 und als Textverarbeitung kam Lotus Word Pro zum Einsatz. Ich glaube der Drucker war auch noch ein Nadeldrucker, eventuell aber auch schon ein Tintenstrahler &#8211; ich weiß es nicht mehr genau.</p>
<p>Mit Beginn meiner Ausbildung im August 1995, die für damalige Verhältnisse ziemlich gut bezahlt wurde, keimte wieder der Entschluss in aktuelle Computertechnologie zu investieren. Die Eröffnung des Media Marktes in Recklinghausen gab dann den entscheidenden Anstoß: 2.000 D-Mark legte ich Ende &#8217;95 für einen Pentium 90-Rechner mit 2 MB RAM, 14-Zoll-Monitor &#8211; in Farbe, CD-ROM-Laufwerk, 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk, HP DeskJet 600-Tintenstrahldrucker und Yamaha Aktivboxen hin. Die Boxen habe ich übrigens heute noch, sie sind aber auch das einzige, was von diesem Rechner übrig geblieben ist. Den Rechner selbst habe ich später einer Kommilitonin als bessere Schreibmaschine verkauft. Die Größe der Festplatte weiß ich nicht mehr, aber sie muss im Vergleich zu heute unglaublich klein gewesen sein. Windows 95 war das Betriebssystem , von dem ich &#8211; trotz meiner rudimentären 3.1-Kenntnisse &#8211; keine Ahnung hatte. ich holte mir Hilfe von einem Freund, der schon etwas länger mit Windows arbeitete und eignete mir die restlichen Kenntnisse sukzessive via Zeitschriften (PC-Welt, Chip und die seit Jahren eingestellte WIN) sowie durch Trial-And-Error an.</p>
<p>Anfang 1996 keimte dann bereits die Idee, dieses neue Internet oder wenigstens Bildschirmtext (BTX) oder AOL auszuprobieren. Dazu musste aber die familiäre Telekommunikationsausstattung ein wenig erweitert werden. Wir hatten damals zwar schon ein Tastentelefon, aber nur weil das gute, alte Drehscheibentelefon irgendwann doch mal den Geist aufgegeben hatte. Außerdem befand sich das Telefon in einem Sackgassenflur im 1. OG und war damit total ab vom Schuss. Also überredete ich zusammen mit meinem Bruder Ralf unsere Eltern in einen neuen Telefonanschluss zu investieren. Und so bekamen wir im Frühjahr 1996 einen ISDN-Anschluss. Damit behielten meine  Eltern natürlich unsere uralte Telefonnummer und mein Bruder und ich bekamen eigene Nummern. Ein Freund von Ralf sorgte für die Verkabelung und mit Schulfreund Daniel versuchte ich die ISDN-Karte der Firma Teles in meinen Rechner einzubauen und die Treiber zu installieren. Das gestaltete sich recht schwierig, konnte von uns dann aber doch ohne abgeschlossenes Informatikstudium nach mehreren Stunden spät in der Nacht abgeschlossen werden.</p>
<p>Und damit stand mir die große weite WWWelt offen. Erster Provider war Cityweb, ein lokaler Provider, den es sogar heute noch gibt und der inzwischen zur WAZ-Gruppe gehört. Natürlich wurden auch die großen Provider BTX/T-Online und AOl ausprobiert, aber bis zum Beginn meines Studiums war ich Cityweb treu. Volumentarife gab es noch nicht, so dass immer nach Zeitverbrauch abgerechnet wurde.</p>
<p>Obwohl jede Minute Geld kostete, trieb ich mich in den ersten Jahren auch in Chaträumen herum. die meiste Zeit verbrachte ich im Webchat der Uni Münster. Da der Server &#8220;Santana&#8221; hieß, hieß der Chat ebenso. Hier kam es für mich zum ersten und einzigen Mal zu einem Chattertreffen: Da wir fast jeden Abend die gleichen Leute im Chat waren und sich herausstellte, dass wir fast alle aus einer erreichbaren Entfernung zu Münster kamen, verabredeten wir uns zu einem Treffen in einer Kneipe in Münster. Dort traf ich dann zum ersten Mal einen bunten Haufen Männer und Frauen (sic!), die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Es war ein sehr lustiger Abend, der leider nicht wiederholt wurde und kurz darauf kehrte ich dem Chat auch den Rücken zu.</p>
<p>Am Abend, wenn bei uns zu Hause definitiv niemand mehr anrief, konnte ich dann auch über beide Kanäle des ISDN-Anschlusses in Internet gehen. Das kostete natürlich den doppelten Minutenpreis, verdoppelte aber auch die Geschwindigkeit auf sagenhafte 128 kBit/s. Zu Beginn konnte ich die von mir heruntergeladenen Programme ja noch ganz gut auf Disketten (1,44 MB Speicherplatz) sichern (so sicher Daten auf diesen Disketten nun mal waren). Mit der Zeit wurde der Speicherbedarf aber immer höher. Was also tun? Mein Freund Kay hatte einen Brenner. Da konnte man schon mal was wegbrennen. Ich lieh mir den Brenner sogar manchmal übers Wochenende aus und baute ihn in meinen Rechner ein. Aber das war natürlich keine Dauerlösung. Ein eigener Brenner war zu teuer. Auch Rohlinge waren Anfangs mit bis zu 10 DM pro Stück für Markenware sauteuer. Nach vielen Überlegungen hin und her entschied ich mich 1998 kurz vorm Studium für die Anschaffung eines Iomega ZIP-Laufwerks. Das wurde interessanterweise an die parallele Schnittstelle angeschlossen und mit etwas dickeren und stabileren Disketten bestückt auf die 100 MB passten. Das war schon was und der große Vorteil war, dass die Disketten wiederbeschreibbar waren.</p>
<p>1998 ging ich zum Studium nach Osnabrück. Mein Freund Norman hatte noch ein Semester vorher dort studiert und empfahl mir das Hermann-Ehlers-Haus (HEH) als Unterkunft: Günstige möblierte Zimmer, man teilt sich Küche und Bad mit 15 Leuten auf dem Flur. Aber das tollste: In jedem Zimmer lag ein Fernsehanschluss und eine Breitbandinternetanbindung. Sagenhaft! Solche Internetanbindungen konnten sich damals nur Hochschulen (über die auch das HEH angebunden war) und größere Unternehmen leisten. Es war absolut großartig! Allein wegen dieses Services hätte ich das HEH niemals verlassen, auch wenn manch anderes vielleicht nicht so toll war.</p>
<p>Nach dem praktischen Studiensemester, dass ich in Wales verbringen durfte und wo man an der dortigen Hochschule mal sehen konnte, was im Hochschul-EDV-Bereich so möglich war (z.B. waren die EDV-Bereiche 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche geöffnet), trat ich eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft im Rechenzentrum der FH an. Zehn Stunden in den Woche (also je zwei Stunden montags bis freitags) sollte ich im öffentlich zugänglichen Computerraum Aufsicht führen und für Servicefragen zur Verfügung stehen. Ich machte mit meinem Vorgesetzten den Deal aus, dass ich nur für diese Zeit bezahlt werde, aber ich auch in der Zeit darüber hinaus die EDV-Infrastruktur nutzen durfte. Dafür hatte ich ein kleines Büro gleich am Eingang des Computerkomplexes mit Administrator-Arbeitsplatz, Tintenstrahldrucker, CD-Brenner, großem 19-Zoll-Monitor, ZIP-Laufwerk und schnellem Internetzugang. Wann immer ich dort zugegen war, stand ich natürlich trotzdem für Serviceanfragen zur Verfügung. Dort schrieb ich auch meine Diplomarbeit, die &#8211; wenn ich sie daheim geschrieben hätte &#8211; wahrscheinlich heute noch nicht fertig wäre.</p>
<p>Ende 2000 bekam ich einen neuen Rechner mit einem 450 MHz-Pentium-Prozessor und nun immerhin schon 16 MB RAM. Der wurde sukzessive erweitert: Hier mal ein bisschen RAM dazu, dort eine TV-Karte, nach dem CD-Brenner ein DVD-Laufwerk. Geliefert wurde er mit Windows 98, da ich über die FH aber auch günstig an andere Betriebssysteme herankam, arbeitete ich auch mit Windows NT und Windows 2000, später dann mit XP, das ich auch auf diesem langsamen Rechner ganz passabel zum Laufen bekam. nur mit Linux habe ich mich nie anfreunden können. Erst war die Installation ohne richtiges Installationsprogramm ein Krampf. Dann gab es zwar tolle Installationsprogramme, aber es fehlte an Treibern für die Peripherie.</p>
<p>Als ich 2002 Osnabrück verließ und nach Hameln zog, begleitete mich der 450er Pentium. In Hameln wohnte ich zum Glück erst auf der Seite der Weser, auf der DSL möglich war. Als ich nach einigen Monaten mit meiner Freundin und späteren Frau zusammenzog, stellt sich heraus, dass in unserer gemeinsamen Wohnung kein DSL möglich war und ich fiel wieder auf ISDN-Niveau zurück. Eine harte Zeit! Zum Glück zogen wir recht bald nach Hannover. Dort gab es natürlich wieder DSL &#8211; inzwischen wusste ich worauf man bei der Wohnungssuche zu achten hatte! Der Pentium 450 von 2000 war immer noch dabei lief auch immer noch rund. Ich sah keinen Grund ihn zu ersetzen, da ich immer mal ein passables recht aktuelles Dienst-Notebook hatte und wir 2005 ein ASUS Notebook bekamen, dass erstmal auch sehr gut für den alltäglichen Gebrauch war.</p>
<p>Fortsetzung folgt &#8230;</p>
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		<title>Typisch Niedersachsen</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 13:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich muss gestehen, dass ich mich in den vergangene Jahren doch mit Niedersachsen angefreundet habe. Als Westfale und Halterner (oder Halteraner?) Poahl-Bürger tut bzw. tat man sich da manchmal etwas schwer. Aber inzwischen verteidige selbst ich Hannover gegen sein Langweiler-Image. &#8230; <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=211">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss gestehen, dass ich mich in den vergangene Jahren doch mit Niedersachsen angefreundet habe. Als Westfale und Halterner (oder Halteraner?) Poahl-Bürger tut bzw. tat man sich da manchmal etwas schwer. Aber inzwischen verteidige selbst ich Hannover gegen sein Langweiler-Image. Die Kampagne des Landes unter dem Motto &#8220;<a href="http://www.innovatives.niedersachsen.de/inhaltsseiten/nebenmenue-links/kampagne.html" target="_blank">Innovatives Niedersachsen</a>&#8221; läuft schon ein paar Jahre und ich finde Sie sehr <a href="http://www.innovatives.niedersachsen.de/inhaltsseiten/nebenmenue-links/service/kampagnemotive-download.html" target="_blank">gelungen</a>, da sie auf unterhaltsame Art und Weise mit eben den Klischees über Niedersachsen umgeht. Deshalb fand ich es super, dass die Kampagne heute &#8211; an diesem für Hannover so bedeutenden Tag &#8211; tagesaktuell in der Lokalpresse inserierte:</p>
<p><a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/lena.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-213" title="lena" src="http://www.martin-berger.name/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/lena-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a></p>
<p>Schade, dass der NDR nicht so flexibel gewesen ist, das offizielle Public Viewing nicht wie jedes Jahr auf der Reeperbahn in Hamburg zu veranstalten, sondern in Hannover und von dort auch die Punkte zu vergeben. Eine Party gibt es wohl trotzdem auf dem Trammplatz vor dem Rathaus, wo über 10.000 Besucher erwartet werden.</p>
<p>Ich war jedenfalls noch nie so gespannt auf einen Grand Prix wie dieses Jahr und hoffe auf eine gute Platzierung.</p>
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		<title>Spaß am Sonntag</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 14:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Conan O&#8217;Brien besucht Google und stellt sich den Fragen der Mitarbeiter: Und wir schlagen uns mit solchen Typen wie Mario Barth und Oliver Pocher rum &#8230; Via 9to5-Mac.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Conan O&#8217;Brien besucht Google und stellt sich den Fragen der Mitarbeiter:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="288" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u7TwqpWiY5s&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="288" src="http://www.youtube.com/v/u7TwqpWiY5s&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und wir schlagen uns mit solchen Typen wie Mario Barth und Oliver Pocher rum &#8230;</p>
<p>Via <a href="http://www.9to5mac.com/conan-google-534039532" target="_blank">9to5-Mac</a>.</p>
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		<title>Computer-Evolution &#8211; Die Commodore-Jahre</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 21:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist der erste Teil meiner ganz persönlichen Computer-Evolution. Hier finden Sie den zweiten Teil über die Windows-Jahre. Ich hab mich ja schon mal über meinen allerersten Computer ausgelassen. Und wie ich ja schon erwähnt hat er mich einige Jahre &#8230; <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=202">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist der erste Teil meiner ganz persönlichen Computer-Evolution.</p>
<p><a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=219" target="_blank">Hier</a> finden Sie den zweiten Teil über die Windows-Jahre.</p>
<p>Ich hab mich ja schon mal über <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=117" target="_blank">meinen allerersten Computer</a> ausgelassen. Und wie ich ja schon erwähnt hat er mich einige Jahre intensiv begleitet.</p>
<p>Eine Episode ist mir im Gedächtnis geblieben: Um an Software zu kommen bin ich damals mit Frank (wir müssen so elf oder zwölf gewesen sein), der auch diesen Gummitasten-Rechner hatte, auf die Messe Computronic nach Dortmund in die Westfalenhalle gefahren. Meine Eltern brachten uns mit dem Auto gegen Mittag vor die Halle. Meine Eltern wollten den Nachmittag in Dortmund zum shoppen nutzen und wir machten aus, dass wir uns gegen 17:00 Uhr wieder an gleicher Stelle treffen. Frank und ich verbrachten einen interessanten Tag unter den ganzen Computer-Freaks. Als wir dann um 17:00 Uhr wieder vor die Halle traten, stellte sich allerdings heraus, dass am gleichen Tag auch der BVB in der Nachbarschaft spielte und die Verkehrssituation inzwischen völlig unüberschaubar geworden war. Jedenfalls konnten meine Eltern nicht zum vereinbarten Treffpunkt vordringen. Wir wurden langsam etwas nervös. Handys gab es natürlich noch nicht und wir hatten auch nicht genügend Geld dabei, um mit dem Zug nach Hause zu fahren, geschweige denn überhaupt zum Bahnhof zu kommen &#8211; wir hatten unsere Ersparnisse ja für Hard- und Software ausgegeben. Vielleicht &#8211; dachten wir &#8211; würden meine Eltern es ja doch noch zum vereinbarten Treffpunkt schaffen. Irgendwie kam ich dann auf die Idee in Haltern bei meinen Tanten anzurufen, da dies die einzige Telefonnummer war, die ich im Kopf hatte und die beiden auf meinem kleinen Bruder aufpassten. Zum Glück hatten sich meine Eltern ähnliches gedacht und so verabredeten wir über den Anschluss meiner Tanten einen neuen Treffpunkt und kamen doch noch aus Dortmund weg &#8211; was für ein Glück!</p>
<p>Ersetzt wurde der C116 dann nach einigen Jahren durch einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Commodore_128" target="_blank">Commodore 128 D</a> &#8211; also einen aufgehübschten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Commodore_64" target="_blank">C 64</a>, der nicht wie ein Brotkasten aussah, eine eigene Tastatur und ein eigenes Gehäuse mit integriertem 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerk hatte. Ich bekam für ichweißnichtmehrwieviele-DM damals sogar einen monochromen Grün-Monitor dazu. Der muss so in etwa 10 Zoll groß gewesen sein und sah natürlich auch um einiges besser aus, als wenn man den Rechner nur an einen handelsüblichen Fernseher anschloß, auch wenn dieser dann Farben darstellte und nicht nur Grünschattierungen. Das besondere am 128er war, dass er mehr Speicher und ein besseres Basic hatte als der 64er &#8211; leider interessierte das die Software-Entwickler überhaupt nicht und so gab es eigentlich keine brauchbare Software für den 128er. Aber man konnte ihn ja gleich beim Start in den 64er-Modus umschalten. So hatte man wieder weniger Speicher, konnte aber alle Spiele und Programme, die für den 64er verfügbar waren nutzen.</p>
<p>Und das taten mein Freund Kay und ich auch sehr, sehr reichlich. In unserem damaligen Alter traf man sich noch nicht abends und so verbrachten wir so manchen Nachmittag mit dem Competition Pro Joystick und daddelten uns durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Commodore_64#Spiele" target="_blank">Summer-, Winter- und California-Games</a> und spielten so lange Trivial Pursuit bis wir alle Fragen auswendig konnten*. Diskette rein, LOAD&#8221;*&#8221;,8,1 , RUN, Diskette raus, neue Diskette rein usw. Da Kay sich nicht so sehr für Adventure interessierte, spielte ich diese dann am Abend allein, mit einem Englischlexikon daneben &#8211; die Spiele waren meist nicht ins Deutsche übersetzt. Und so spielte ich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LucasArts" target="_blank">Lucasarts</a>-Klassiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maniac_Mansion" target="_blank">Maniac Mansion</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zak_McKracken_and_the_Alien_Mindbenders" target="_blank">Zak McKracken</a> größtenteils alleine durch. Damals gab&#8217;s natürlich noch kein Internet, in dem man mal eben nachsehen konnte, wie es weitergeht, wenn man mal hängenblieb. Entweder man kam selber irgendwann drauf oder man kaufte sich einer der Computer-Spiele-Zeitschriften. Neben den eher fachlich-praktischen Zeitschriften wie &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/64er" target="_blank">64er</a>&#8221; aus dem Verlag Markt&amp;Technik, gabe es z.B. die Zeitschrift <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aktueller_Software_Markt" target="_blank">ASM  - Aktueller Software-Markt</a> &#8211; die neben Test der aktuellen Spiele auch immer Tipps und Tricks zu den Spielen lieferte. Hier bekam man dann eventuell den entscheidenden Tipp um das Spiel zu beenden und endlich mal wieder pünktlich ins Bett zu kommen.</p>
<p>Für unsere Abi-Zeitung hab ich damals mit Kay noch einen Artikel mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pagefox" target="_blank">Pagefox</a> auf dem 128er verfasst und auf Kays Neun-Nadel-Drucker ausgedruckt. Das Programm gab es nicht auf Diskette, sondern auf einem so genannten Multifunktionscartridge, das man hinten am Rechner in einen speziellen Steckplatz reinsteckte. Zu dieser Zeit hatte der C 64 seine beste Zeit auch schon hinter sich. Den Wettkampf gegen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schneider_CPC" target="_blank">Schneider-Computer</a> hatten wir 64er schon allein wegen der Menge an verfügbarer Software gewonnen, auch wenn die Schneider eine dreimal so gute Grafik hatte und viel schneller und günstiger waren. Anfang der 90er kamen dann andere Rechner  auf: Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amiga" target="_blank">Commodore Amiga</a>, den Stefan, der Sohn meines Patenonkels, hatte, war der erste Rechner den ich mit einer Maus und einer grafischen Benutzeroberfläche sah. Kurz darauf hatten die ersten Mitschüler einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atari_ST" target="_blank">Atari ST</a>. Unter anderem auch Marc, bei dem wir die Redaktionstreffen der Abi-Zeitung abhielten. So entstanden einige Texte auf dem Atari (und ein paar sogar auf meiner Gabriele 600-Schreibmaschine). Nach den Sitzungen spielten wir dann noch an Marcs ST die neuen Lucasarts-Adventure. Wieder mal gingen Nächte drauf um Guybrush Threepwood in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Secret_of_Monkey_Island" target="_blank">The Secret of Monkey Island</a> über den bösen Piraten LeChuck siegen zu lassen.</p>
<p>Die Abi-Zeitung kann man sich übrigens <a href="http://www.frank-thies.de/abi1992.pdf" target="_blank">hier</a> ansehen. Wie gesagt haben wir mindestens drei verschiedene Computer und meine elektrische Schreibmaschine dafür benutzt. Eine der entscheidenden Fragen war z.B. wie wir Fotos in die Zeitung bekommen. Beim Kopieren litt die Qualität, also musste man die Fotos in der Druckerei vorher rastern (scannen) lassen, damit diese einigermaßen gut gedruckt werden konnten. Das kostete damals noch viel Geld im Vergleich zu einem Scanner, den man heute für ein paar Euros schon im Supermarkt bekommt. Nur ein Jahr später war es verblüffend, was die nachfolgende Abiturientia auf die Beine stellen konnte, da die ersten 2- und 386er-Rechner auftauchten und es auf einmal richtig gute Textverarbeitungs- und DTP-Programme gab.</p>
<p>Aber davon mehr im <a href="http://www.martin-berger.name/wordpress/?p=219" target="_blank">zweiten Teil</a> &#8230;</p>
<p>* Allein wegen Trivial Pursuit auf dem 64er werde ich nie vergessen, dass die SALT-Verträge für Strategic Arms Limitation Talks stehen. Verrückt, was man sich so merkt, Lateinvokabeln waren es nicht &#8230;</p>
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